
Im Gebiet Gerschniberg am Titlis wurden im Rahmen von kontrollierten Sprengungen zwei verkeilte Felsblöcke aus dem Felssturz vom 17. April 2026 erfolgreich entfernt. Die Gefahrenlage ist damit behoben, und der Betrieb der Gondelbahn Engelberg–Trübsee kann voraussichtlich am Wochenende wieder aufgenommen werden.
Am 17. April 2026 ereignete sich im Gebiet Gerschniberg ein Felssturz, bei dem Schnee, Fels und Geröll talwärts abgingen. Personen kamen nicht zu Schaden, und die Infrastruktur der Bahn blieb unbeschädigt. Zwei grössere Felsblöcke verkeilten sich jedoch in einer Engstelle, weshalb der Betrieb der Gondelbahn Engelberg–Trübsee vorsorglich eingestellt wurde und die Gäste über die Ersatzlinie befördert wurden.
Die beiden Felsblöcke wurden in den vergangenen Tagen durch Spezialisten für eine Sprengung vorbereitet, um weitere Risiken zu minimieren. Zuvor wurden die darüberliegenden Felswände gereinigt und akut absturzgefährdete Partien gezielt entfernt.
Die Sprengungen fanden am Montag, 27. April, und Dienstag, 28. April 2026, jeweils kurz nach 18 Uhr statt. Die Felsblöcke konnten dabei zerkleinert und aus der Engstelle entfernt werden. Der Abgang verlief planmässig und ohne Zwischenfälle. Die Sprengarbeiten sind damit abgeschlossen.
Im Bereich des Rutschgebietes finden derzeit noch letzte Kontrollen statt. Eine Wiederaufnahme des Betriebs der Gondelbahn Engelberg–Trübsee erfolgt voraussichtlich am Wochenende.
Die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden hat immer oberste Priorität. Die betroffenen Bereiche werden daher weiterhin eng überwacht. Bei Bedarf werden umgehend zusätzliche Massnahmen ergriffen.

Die TITLIS Bergbahnen erschliessen das ganzjährig zugängliche Gletschergebiet rund um den Titlis auf 3'020 m ü. M. – dem höchsten Ausflugsberg der Zentralschweiz. Zum börsenkotierten Unternehmen gehören die Bergbahnen, zwei Hotels, das TITLIS Resort und mehrere Restaurants in Engelberg. Im Rahmen des von Herzog & de Meuron konzipierten «Projekt TITLIS» realisieren die Bergbahnen den TITLIS Tower (Eröffnung Mai 2026) sowie die neue Bergstation (Eröffnung 2029) – ein architektonisches Highlight und ein Meilenstein für den Tourismus in den Alpen.